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DatensatzNaturwissenschaft

Das Periodensystem einfach erklärt

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ZusammenfassungDas Periodensystem ordnet alle 118 bekannten chemischen Elemente nach der Zahl ihrer Protonen und stellt Elemente mit ähnlichem Verhalten untereinander.

Damit ist es Tabelle und Landkarte zugleich: Wer weiß, wo ein Element steht, kann vieles über sein Verhalten vorhersagen, ohne es je gesehen zu haben.

Wie liest man das Periodensystem?

Von links nach rechts und von oben nach unten steigt die Ordnungszahl, also die Zahl der Protonen im Atomkern. Wasserstoff hat eins, Helium zwei, Oganesson ganz unten rechts hat 118.

Die sieben Zeilen heißen Perioden. Sie entsprechen der Zahl der Elektronenschalen eines Atoms. Die achtzehn Spalten heißen Gruppen. Elemente einer Gruppe haben gleich viele Elektronen in der äußersten Schale, und die bestimmen, wie ein Stoff reagiert.

Deshalb ähneln sich die Nachbarn in einer Spalte. Ganz links stehen die Alkalimetalle wie Natrium, die heftig mit Wasser reagieren. Ganz rechts stehen die Edelgase wie Neon, die fast mit nichts reagieren. Links überwiegen die Metalle, rechts oben die Nichtmetalle. Die beiden Zeilen unter der Tabelle gehören eigentlich mitten hinein und stehen nur aus Platzgründen extra.

Wer hat das Periodensystem erfunden?

Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew stellte es 1869 vor, fast gleichzeitig mit dem Deutschen Lothar Meyer. Mendelejew ordnete die damals 63 bekannten Elemente nach ihrem Gewicht und ihren Eigenschaften und ließ dort Lücken, wo nichts passte.

Für drei dieser Lücken sagte er Elemente samt Eigenschaften voraus. Gallium, Scandium und Germanium wurden in den folgenden siebzehn Jahren entdeckt und passten. Das machte die Tabelle berühmt. Element 101 heißt ihm zu Ehren Mendelevium.

Wie viele Elemente gibt es?

Derzeit 118. Etwa neunzig davon kommen in der Natur vor, der Rest wurde im Labor erzeugt. Die schwersten existieren nur für Bruchteile von Sekunden. Die bislang letzten vier bekamen 2016 ihre Namen: Nihonium, Moscovium, Tenness und Oganesson. Labore in mehreren Ländern arbeiten an Element 119 und 120. Gelingt das, beginnt eine achte Periode.

Warum heißt Eisen Fe?

Weil viele Kürzel aus dem Lateinischen oder Griechischen stammen. Fe steht für ferrum, Au für aurum, also Gold, Ag für argentum, also Silber. Pb kommt von plumbum für Blei, daher auch der Klempner im Englischen, der plumber. Na steht für Natrium und K für Kalium, die lateinischen Namen der Stoffe, die auf Englisch Sodium und Potassium heißen.

Wer die ganze Tabelle an der Wand haben möchte: Es gibt sie bei uns als Blechschild.

Quellen

  1. IUPAC: Periodic Table of Elements
  2. IUPAC: Names and Symbols of Elements 113, 115, 117 and 118 (2016)
  3. Dmitri Mendelejew: Über die Beziehungen der Eigenschaften zu den Atomgewichten der Elemente. Zeitschrift für Chemie 12 (1869)
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Und, gemerkt?

Wer stellte 1869 das Periodensystem der Elemente vor?

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