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Was ist ein Fluxkompensator?

Sektor Film & Serie Status GeprüftNachfrage 2741/Jahr
ZusammenfassungDer Fluxkompensator ist das Bauteil, das in Zurück in die Zukunft Zeitreisen möglich macht.

Wie sieht ein Fluxkompensator aus?

Ein grauer Kasten an der Rückwand zwischen den Sitzen, hinter einer Glasscheibe drei Röhrchen im 120-Grad-Winkel, die alle zur Mitte zeigen. Zusammen ergeben sie ein Y. Läuft er, blinken sie nacheinander auf.

Diese Form ist keine Idee der Ausstatter, sondern die Erfindung selbst. Im Film entsteht sie durch einen Sturz von der Toilette. Doc Brown wollte am 5. November 1955 eine Uhr aufhängen, rutschte ab, schlug mit dem Kopf aufs Waschbecken und sah beim Aufwachen drei Striche vor sich, die in einem Punkt zusammenlaufen. Die nächsten dreißig Jahre gingen dafür drauf, aus dem Bild ein Gerät zu machen.

Wie funktioniert der Fluxkompensator?

Zwei Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein. Das Gerät braucht 1,21 Gigawatt, und der DeLorean muss 88 Meilen pro Stunde fahren, also rund 141 km/h. Erst dann öffnet sich das Zeitfenster.

Woher die Energie kommt, wechselt im Lauf der Trilogie. Im ersten Teil ist es Plutonium, das Doc libyschen Terroristen abgeschwatzt hat. Im zweiten muss ein Blitz herhalten, der genau im richtigen Moment in den Uhrturm einschlägt. Im dritten schiebt eine Dampflok den Wagen auf Tempo, weil es 1885 weder Plutonium noch eine brauchbare Steckdose gibt.

Warum heißt er eigentlich falsch?

Im Original heißt das Ding Flux Capacitor. Ein Capacitor ist ein Kondensator. Die deutsche Synchronisation hat sich 1985 trotzdem für Kompensator entschieden, und weil der Film wurde, was er wurde, ist der falsche Begriff heute der geläufige. Wer Fluxkondensator sagt, hat technisch recht und wird trotzdem korrigiert.

Beim Auto ist es ähnlich verwickelt. John DeLorean gründete 1975 die DeLorean Motor Company, kurz DMC, und baute dort genau ein Modell. Die oft genannte Bezeichnung DMC-12 war eine interne Arbeitsnummer und stand nie in einer Werbung.

Warum ausgerechnet 88 Meilen pro Stunde?

Die Zahl hat keinen physikalischen Grund, sondern einen praktischen. Drehbuchautor Bob Gale hat zwei genannt: Der Wert sollte so hoch liegen, dass niemand ihn versehentlich fährt, und er sollte sich einprägen. Bei 65 Meilen wäre jeder Autofahrer zufällig durch die Zeit gereist.

Dazu kam das Aussehen. Gale sagte, ihnen habe gefallen, wie die zwei gleichen Ziffern auf dem digitalen Tacho wirkten.

Auf deutschen Tachos steht die Zahl übrigens nicht, weshalb die Marke im Film mehrfach als 140 km/h umgerechnet wird und dabei immer leicht danebenliegt.

Gibt es den Fluxkompensator wirklich?

Nein. Die Physik dahinter ist erfunden, und 1,21 Gigawatt sind ungefähr die Leistung eines mittleren Kernkraftwerks. Das hat niemanden davon abgehalten, die Y-Form nachzubauen: als Lampe, als Ladegerät fürs Auto, als Anstecker.

Bei uns hängt sie auf einem T-Shirt, groß genug, dass ein anderer Fan im Vorbeigehen nickt. Mehr aus der Reihe steht in der Zurück-in-die-Zukunft-Ecke. Wo du 1,21 Gigawatt herbekommst, musst du allerdings selbst herausfinden.

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Und, gemerkt?

Wer hat den Fluxkompensator erfunden?

Zehn davon am Stück: Crew-Prüfung →

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